
Nachhaltigkeit bei L’ANTOFOLIE
Bei L’ANTOFOLIE ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern unser Fundament. Von Anfang an war es unser Ziel, eine Marke zu schaffen, die mit Selbstverständlichkeit transparent, verantwortungsvoll und hochwertig arbeitet – Ohne dabei Kompromisse bei Design oder Qualität einzugehen.
Wir glauben an langlebige Produkte, die mit Stolz getragen werden und über viele Jahre hinweg Freude bereiten.
Deshalb beginnt bei uns Nachhaltigkeit nicht erst beim Material – Sie zieht sich durch jeden Schritt der Herstellung.
Made in Europe –
Mit Sinn und Sorgfalt
Unsere Kleidungsstücke entstehen direkt in unserem Atelier in Wiesbaden – hier werden Schnitte gezeichnet, Stoffe zugeschnitten und mit größter Sorgfalt genäht. Für unsere Taschen haben wir eine ebenso gewissenhafte Produktionsstätte im Norden Italiens gefunden: ein kleiner, familiengeführter Traditionsbetrieb, in dem Handwerkskunst auf moderne Technologien trifft.
Kurze Transportwege, enge Zusammenarbeit und höchste Fertigungsstandards ermöglichen uns eine transparente Produktion auf höchstem Niveau. Jedes Detail wurde sorgfältig gewählt, jedes Material geprüft – mit dem Anspruch, nicht nur schön, sondern auch richtig zu produzieren.
Leder
Unser Leder beziehen wir aus einem italienischen Traditionsbetrieb, der nach strengsten Umweltauflagen produziert. Die Gerbung erfolgt gemäß den Richtlinien der Leather Working Group, ausgezeichnet mit dem Siegel für umweltfreundliche Lederherstellung.


Futterstoff
Das Futter unserer Taschen stammt aus einem kleinen Familienunternehmen in Italien und wird individuell für uns bedruckt. Die verwendete Baumwolle ist Better Cotton-zertifiziert, einem internationalen Siegel für umweltbewussten und nachhaltigeren Anbau von Baumwolle.
Metallkomponenten
Unsere Verschlüsse und Beschläge werden ebenfalls in Italien gefertigt – Im Gegensatz zu vielen anderen Handtaschen-Herstellern, lassen wir unsere Metallkomponenten nicht in Asien produzieren um so Kosten zu sparen. Unsere Taschen tragen das Siegel „Made in Italy“, und das nicht nur, weil Sie dort genäht werden, sondern weil wir auch unsere Rohstoffe und Metallkomponenten dort beziehen und diese fair und umweltschonend herstellen lassen.


Blumen
Unsere erlesenen Lederblumen sind kleine Kunstwerke, die ausschließlich in reiner Handarbeit entstehen können. Qualifizierte Kunsthandwerkerinnen aus verschiedenen europäischen Ländern kreieren für uns diese zarten Skulpturen – jedes Exemplar trägt eine ganz persönliche Handschrift. Für die Herstellung verwenden wir feinstes, weiches Leder, das nach sorgfältiger Modellierung seine endgültige Form erhält und dauerhaft gehärtet wird.
Neben klassischem Leder werden auch alten Lederjacken neues Leben eingehaucht, indem diese als Rohstoffe für die Blumen verwendet werden. Durch die handwerkliche Herstellung erhält jede der Blumen Ihre persönliche Note und Einzigartigkeit, ganz nach dem Vorbild der Natur.
Stoffe für Bekleidung
Für unsere Kleidung verwenden wir überwiegend hochwertige Deadstock-Materialien – Stoffe, die ursprünglich für große Modehäuser produziert wurden, jedoch ungenutzt geblieben sind. Anstatt sie verstauben zu lassen oder zu entsorgen, wird ihnen so ein neues Leben geschenkt.
Dabei legen wir größten Wert auf reine Zusammensetzungen aus Naturfasern: 100 % Wolle, 100 % Baumwolle, wo immer möglich. Mischgewebe verwenden wir nur, wenn sie zur Langlebigkeit eines besonders feinen Materials beitragen oder hier keine natürliche Alternative vorhanden ist – nie aus rein wirtschaftlichen Gründen.

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Wertschätzung sichtbar gemacht
Wir glauben an Handwerk, Qualität und Transparenz.
Aus diesem Grund trägt jedes unserer Kleidungsstücke ein aufgenähtes Etikett mit der exakten Herstellungszeit – als Zeichen von Wertschätzung gegenüber dem Produkt, dem Menschen, der es gefertigt hat, und der Zeit, die dafür aufgewendet wurde.
Ein langer Weg:
Von der ersten Skizze zur fertigen Tasche
(von Jannik Kurz)
5 % Design – 95 % Recherche, Bürokratie und die Suche nach Antworten
Wo sind sie – die Produkte, die nicht nur schön aussehen, sondern auch nachhaltig hergestellt sind? Produkte, die man mit gutem Gewissen kaufen kann, ohne Kompromisse beim Design einzugehen?
Als Designer, Mode- und Blumenliebhaber wollte ich es genau wissen: Wo kommen die Dinge her, die ich jeden Tag benutze? Wer stellt diese her? Unter welchen Bedingungen? Und kann ich das alles mit mir vereinbaren – heute und noch in vielen Jahren?
Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für die Gründung meines eigenen Labels. Doch wo beginnt man so eine Reise? Wer fertigt Taschen nach meinen Qualitätsansprüchen? Und welche Materialien entsprechen meinen Werten?

Auf nach Mailand
Für mich war von Beginn an klar: Nachhaltige Mode braucht transparente Produktionswege, faire Arbeitsbedingungen – und europäische Standards. Kurze Transportwege, nachvollziehbare Prozesse und die Möglichkeit, flexibel auf Entwicklungen zu reagieren, waren für mich entscheidend.
Natürlich lässt sich auch in Asien hervorragende Qualität produzieren, aber warum Produkte um die halbe Welt schicken, wenn exzellentes Handwerk direkt nebenan zu finden ist?
Italien, das Epizentrum für hochwertige Lederwaren, schien dafür perfekt. Doch hinter dem glänzenden Image verbirgt sich leider auch oft eine Realität, die mich nachdenklich machte: Immer wieder tauchen neue Skandalberichte über problematische Arbeitsbedingungen auf – Fabriken ohne Sicherheit, nicht registrierte Arbeitskräfte, 18 Stunden- Arbeitstage.
Also erneut die Frage: Wo fängt man an?
Nach nahezu endlosen Recherchen und Dokumentationen fand ich schließlich einen kleinen, familiengeführten Handwerksbetrieb im Hinterland von Mailand. Ein Atelier, getragen von erfahrenen – überwiegend weiblichen – Kunsthandwerkerinnen, die ihr Handwerk über viele Jahre perfektioniert haben.
Ich machte mich auf den Weg, um mir selbst ein Bild zu machen. Und dort, in dieser ruhigen, authentischen Manufaktur mit fairen Arbeitszeiten und hohen Sicherheitsstandards, sah ich: Qualität und Verantwortung schließen sich nicht aus. Die richtige Produktionsstätte war gefunden.
Echtes Leder oder vegan?

Die nächste große Entscheidung: veganes oder echtes Leder?
Für mich fiel die Wahl schnell auf echtes Leder. Denn was ist nachhaltiger, als die ohnehin (leider tonnenweise) vorhandenen Häute der Fleischindustrie zu nutzen und daraus langlebige, wertige Produkte zu schaffen?
Vegane Alternativen klingen oft verlockend, doch viele von ihnen benötigen große Mengen pflanzlicher Rohstoffe, riesige Anbauflächen, unzählige chemische Zusatzstoffe oder erweisen sich als weniger haltbar. Für meine Designs war echtes Leder daher die verantwortungsvollere Wahl.
Die Frage der Gerbung
Ursprünglich wollte ich ausschließlich pflanzlich gegerbtes Leder verwenden – natürlich, mineralfrei, umweltfreundlich. Doch in der Praxis zeigte sich: Weder Haptik noch Optik erfüllten die Anforderungen an meine Designs, und der Wasserverbrauch lag deutlich höher als bei der klassischen Lederherstellung.
Schließlich fand ich einen italienischen Gerbereibetrieb, ausgezeichnet von der Leather Working Group, einer internationalen Organisation für nachhaltige Lederstandards.
Hier weiß ich: Moderne, streng kontrollierte Verfahren garantieren Umweltverträglichkeit, und es werden ausschließlich Häute sogenannter „Genusstiere“ verwendet – also von Tieren, die nicht extra für die Lederproduktion gezüchtet werden.
Die Kunst der Lederblumen
Neben den großen Material- und Produktionsentscheidungen gab es unzählige kleine: Futterstoffe, Metallteile, Verpackung – alles musste stimmig sein, nachhaltig hergestellt und dabei trotzdem meinen Ansprüchen an die Optik genügen.
Und dann waren da meine Lederblumen – kleine Kunstwerke, die genauso faszinieren sollten wie echte Blumen, nur langlebiger.

Nach langer Suche fand ich eine Künstlerin aus der Ukraine, die sich auf handgefertigte Lederblumen spezialisiert hat. Durch ihre Erfahrung und Präzision konnte ich meine Vorstellungen bis ins filigrane Detail umsetzen lassen. Gleichzeitig darf ich damit eine talentierte, unabhängige Künstlerin unterstützen.
Für die Zukunft plane ich mit weiteren Kunsthandwerkerinnen zusammenarbeiten – jede mit ihrer eigenen „handschriftlichen“ Interpretation natürlicher Blumen.
Prototyp um Prototyp, Materialtest um Materialtest – bis schließlich der Moment kam: Die Produkte konnten in Produktion gehen. Und nun sind sie bereit, ihren Weg hinaus in die Welt zu finden.
Was bedeutet Nachhaltigkeit wirklich?
Trotz all meiner Bemühungen habe ich gelernt: Man kann die Welt nicht allein retten – so sehr man es auch möchte. Nachhaltigkeit ist ein vielschichtiges Thema, besonders in der Modebranche.
Mit unbequemen Fragen und hohen Standards stößt man nicht selten auf Skepsis oder taube Ohren. Vor allem, wenn man ein kleines Label ist und viel verlangt.
Gerade deshalb macht es mich stolz, Ihnen Produkte präsentieren zu können, hinter denen ich zu 100 % stehe – verantwortungsvoll, hochwertig und mit ehrlichem Anspruch entwickelt.
Und doch höre ich hier nicht auf: Ich arbeite ständig daran, jedes Produkt noch nachhaltiger, langlebiger und ressourcenschonender zu gestalten.
Ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Vertrauen.

Ihr Jannik Kurz





